“Driftless”, 2013-2015, Performance/Video

Felipe Castelblanco


Geboren 1985 in Bogotá
Felipe Castelblanco studierte Freie Kunst an der Pontificia Universidad Javeriana in Bogotá, der Skowhegan School of Painting and Sculpture in Skowhegan, Main, und der Carnegie Mellon University in Pittsburgh. Im Rahmen seiner interdisziplinären künstlerischen Praxis befasst er sich mit der Überschneidung von sozial engagierter Kunst und Neuen Medien. Durch urbane Interventionen, Videoarbeiten und Netzwerk-Installationen ermöglicht seine Arbeit partizipative Erfahrungen von Öffentlichkeit/ Gemeinsamkeit und führt häufig zu irritierenden Begegnungen. Zu seinen jüngsten Projekten gehören eine unsichtbare Mauer, die Kinder zweier Kontinente miteinander verband (Children’s Museum of Pittsburgh) oder der Versuch in Zusammenarbeit mit Teilnhemern aus 10 verschiede-nen Ländern die Welt herumzudrehen (Future Tenant Gallery).

“Driftless”, 2013-2015, Performance / Video, 2012 in Kollaboration mit Jody Wood
Ein selbstgebautes Floß bewegt sich durch ungewöhnliche Landschaften und große Gewässer. Während er sicj einzig der Strömung aussetzt und bedient, bewegt sich der Performer durch Flüsse, Seen und Ozeane sie-ben verschiedener Länder wobei er sich auf gängige Migrationswege und Behelfslösungen für Grenzübergänge bezieht. Diese Performancereihe befasst sich mit Auffassungen von Nationalität als eine Form zeitgenös-sischer Limitierung und setzt zugleich unseren Bezug zu Bürgerschaft, Transnationalität und Idealvorstellungen von Zugehörigkeit in Bewegung. Die Aufnahmen entstanden in Skowhegan, Maine (USA); Columbus, Ohio (USA); Valle del Cauca (Kolumbien); Mazunte (Mexiko); Bournemounth (UK); Sydney (Australien); Stockholm (Schweden) und Bacolod (Philippi-nen).