Magma Still(1)

Mag­ma
DSLR-Video, loop (4:40 min.), Holz­plat­te, Sil­berge­lan­tine 60 x 158 cm, 2017
Ex-Capi­tol The­ater Wor­ringer Platz

Felix Contzen


1981 Willich at Nieder­rhein
live and work in Wup­per­tal
since 2013 Kun­stakademie Düs­sel­dorf
Guest­stu­dent Klasse Mar­cel Oden­bach
2007 — 2012 Acad­e­my of Media Arts Cologne
Pro­fes­sors: Jür­gen Klauke (inter­me­di­ate diplo­ma), Tobias Zilony, Boris Beck­er,
Peter Bexte, Antho­ny Moore, Beate Gütschow (diplo­ma)

Felix Con­tzen arbeit­et in den Medi­en Fotografie und Video mit analo­gen sowie dig­i­tal­en Tech­niken. In Serien lotet er vorher fest­gelegte Fragestel­lun­gen aus. Diese erscheinen ab und an absurd, bein­hal­ten jedoch stets ein exis­ten­tielles Erken­nt­nis­mo­ment: Kann man toten Vögeln neues Leben ein­hauchen, indem man sie hochwirft und ihre Scheren­schnit­ten ähnel­nde Bewe­gung fotografiert? Der Ver­such ist zum Scheit­ern verurteilt. Aber genau das führt zu kün­st­lerischen Ergeb­nis­sen. Die Aktion ist Teil des fer­ti­gen Werkes, wobei die teil­weise komis­chen Hand­lun­gen in Kon­trast zu der ästhetis­chen Per­fek­tion ste­hen, welche seine Fotografien ausstrahlen. Die Motive aus der Natur lassen klar erken­nen, dass der Men­sch im Werk von Felix Con­tzen nicht als die mächtige Kro­ne der Schöp­fung propagiert wird.

Solo exhibition

2017
Works on Hang­ings / Galerie Jan­u­ar / Bochum (upcom­ing)
2016
Geol­o­gis­ch­er Auf­schluss / Galerie Judith Andreae / Bonn
Duck to Con­crete / RAUM e.V. / Düs­sel­dorf

Group exhibitions

2017
Ben­e­fit-Auc­tion Ernst & Young / Kun­stakademie Düs­sel­dorf
2016
Posi­tions Art Fair / Post­bahn­hof / Berlin
Dig­i­tale / Weltkun­stz­im­mer / Düs­sel­dorf
Art Safien­tal / Safien­tal (Land Art) / Ten­na CH
2015
REVIVE / Kun­shaus Mettmann
First Flush (Rei­he StART) / Erhol­ung­shaus Bay­er Kul­tur / Lev­erkusen
knapp aber möglich / Galerie am Meer & LAGER3 / Düs­sel­dorf
mgka 6 / Galerie am Meer & LAGER3 / Düs­sel­dorf
2014
KINEMAT / Ate­lier­haus Aachen e.V.
Spa­gat / Gal­lerie A3 / Moskau
Mar­ta Hoepffn­er-Preis / Muse­um Hofheim am Taunus
Galerie Aggie Hen­drikx / Roer­mond
Ate­lier / pact Zol­lvere­in / Essen
2012
„peo­ple tell me I´m white and I believe them“ / KHM-stand, Art Cologne
Pho­tok­i­na Acad­e­my / Pho­tok­i­na / Köln

MAGMA
Die Arbeit impliziert eine Wech­sel­wirkung von analoger und dig­i­taler Bildtech­nik. Der starre Unter­grund beste­ht aus ein­er Holz­plat­te, welche mit­tels Fotoemul­sion ana­log belichtet wurde.
Die Pro­jek­tion auf diese „Bühne“ beste­ht aus einem abso­lut dig­i­tal erstell­tem Video, in dem aus ein­er Rei­he Fotos ein zusammenhängender Film ent­stand und mit ein­er speziellen Zeitlu­pen­tech­nik so ver­langsamt wurde, dass der Com­put­er die Bilder zwis­chen­rech­nen muss, um ein flüssiges Bild zu generieren.Visuell entste­ht der Ein­druck ein­er sich verändernden Land­schaft in Bezug auf räumliche Größe aber auch abstrak­te Wel­ten.
Der Titel bezieht sich auf die ver­wen­de­ten Motive eines Fal­tenge­birges inWup­per­tal. Die Bewe­gun­gen desVideos ver­set­zen den Stein wieder in Bewe­gung.