Pow­er
Video, 2011
Galerie Falko Alexan­der 

 Filipp Forberg


1978     geboren in Köln
2006     Diplom im Fach­bere­ich audio­vi­suellen Medi­en an der KHM Köln
2007     Diplom in der Fächer­gruppe Fernsehen/Film mit dem Kurz-Doku­men­tarfilm „Maryvil­la“
Film­ton­meis­ter, EB Assis­tent Kamera/Ton, Dig­i­tal Imag­ing Tech­ni­cian für WDR/ZDF-Pro­duk­tio­nen


Gewaltige Schaufel­rad­bag­ger brechen den Erd­bo­den auf. Tage­baugelände erscheinen dunkel, sur­re­al auf dem Bild­schirm. Mikroskopisch zeigt sich das Gelände aus ein­er großen Ferne. Aus einem inspiri­eren­den Blick­winkel kreiert Fil­ipp For­berg mit Hil­fe von audio­vi­suellen Tech­niken und in Kom­bi­na­tion mit ein­er niedri­gen Ton­fre­quenz ein mys­tis­ches Abbild der Tage­bauland­schaft. Die Szener­ie wirkt bedrohlich. Nicht melodisch aber ein­dringlich set­zt For­berg niedrige Ton­fre­quen­zen ein, die durch­drin­gende Inten­sität auf­bauen und für das Gehör beina­he unan­genehm wirken. In For­bergs Videoar­beit wird der mas­sive Vor­trieb von Grabun­gen zur Energieerzeu­gung spür­bar gemacht. Die Ver­wand­lung der Land­schaften wird ästhetisch und gle­ichzeit­ig bek­lem­mend visu­al­isiert. „Das Per­petu­um Mobile“ – zurück lässt er den Wider­spruch.