Roland Schappert: Still aus o. T. („Das gibt’s nur einmal“), 2008/2017
© R. Schappert und VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Roland Schappert


Geb. 1965, lebt und arbeitet in Köln und Berlin.
1993-1995 Graduiertenstipendium zur Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses des Landes NRW.
2005 erhält Roland Schappert zusammen mit Michael Ebmeyer den Videonale-Preis 10 im Kunstmuseum Bonn.
2007-2010 Gastprofessur für Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.
Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. 2015 Herausgeber des Kunstforum International Themenbandes Bd. 235: KUNSTURTEIL, Cover. Veröffentlichungen und Vorträge über Aspekte eines zeitgenössischen Kunstbegriffs, Kunst & Wirtschaft.
Seit den neunziger Jahren werden Werke Schapperts in Einzel- und Gruppenausstellungen in Institutionen und Galerien im In- und Ausland gezeigt. Seit 2012 erstellt Schappert zudem Wandmalereien und Interventionen, die u. a. 2014-2015 in der Städtischen Galerie Wolfsburg, 2016 in der Kunsthalle Düsseldorf und im Museum Morsbroich, Leverkusen, zu sehen waren. Schapperts komplexe Videoarbeiten wurden auf verschiedenen Festivals präsentiert. 2005 erhielt Roland Schappert gemeinsam mit Michael Ebmeyer den Videonale-Preis 10 im Kunstmuseum Bonn.

O. T. („Das gibt’s nur einmal“),

O. T. („Das gibt’s nur einmal“), 2008, Videoloop ohne Ton, 02:21 min., zeigt eine Spiegelung der linken Hälfte eines Internetvideos von einem Mitschnitt  aus dem Film „Der Kongress tanzt“.
„Roland Schappert inszeniert ein Beziehungsgeflecht aus Vorgefundenem und Selbstgemachtem, aus Nehmen und Geben. Seinen Höhepunkt erreicht seine Feier der Wiedergabe im Abspielen eines aus dem Internet entliehenen Videoausschnitts des Films ‚Der Kongress tanzt’ aus dem Jahr 1931. Der Loop ist nur indirekt und fragmentarisiert (…) in einer symmetrischen Verdopplung der linken Bildhälfte zu sehen. Was Lilian Harvey und Willy Fritsch singen, kann man nicht hören, nur mühsam nachbuchstabieren: ‚Das gibt’s nur einmal, das kommt nicht wieder.’ Stimmt: Nur einmal, das kommt nicht wieder.“
Prof. Dr. Annette Tietenberg,  aus: „Denn immer, immer wieder geht die Sonne auf“, Katalog: REFLEXT ME THE LIGHT, Salon Verlag, Köln 2009

Solo Exhibitions (since 00)

2017
„DENKT KUNST“, Intervention, PORT25, Mannheim

2016
„IRRE FÜHREN“, POP;68, Ruttkowski;68 Galerie, Köln
„REISE INS NICHTS“, ca. 15 Wandmalereien/Interventionen, ehemaliges Capitol Lichtspielhaus, Düsseldorf
„FÜR NIE IST ES JETZT ZU SPÄT“, ca. 40 Wandmalereien/Interventionen, Benjamin Franklin Village, Mannheim
„HASARDEURE UND KULTURBANAUSEN EINTRITT FREI“, Wandmalerei-Intervention, Kunsthalle Düsseldorf
„DU“, Einraumhaus, Mannheim

2014-2015
„FÜRS ALL GENUG“, Werke der Sammlung im Dialog mit Wandmalereien von Roland Schappert, Städtische Galerie Wolfsburg, Kat.

2014
„UN STERN“, Loge, Berlin

2013
„REISEFIBER“, CBS (Cologne Business School), Köln
„SPRICHT GOTT DEINE SPRACHE“, Bunkerkirche in Düsseldorf-Heerdt und in St. Antonius in Düsseldorf-Oberkassel
„NICHTS DESTO TROTZ – OH, IT DEPENDS“, zusammen mit Peter Bömmels, Zeichnungen und Wandmalerei, energiekombinat, Leipzig
„FORGET HER REMEMBER ME“, Braun-Falco Galerie, München

2012
„AUF EWIG IRGENDWIE“, Herz Jesu Kirche, Köln
Druckprojekt in der Städtischen Galerie Wolfsburg

2011
„EINS NACH DEM ZUSTAND“, Galerie Martina Detterer, Frankfurt a. M.

2010
„No Man’s Land“, Kunstverein Wolfenbüttel, Kat.
„HARMONIA TOTALE“, Gemeinschaftsarbeiten von Roland Schappert und Frank Wunderlich, raumkalk, Köln

2009
„Reflect me the light“, e-raum, Köln
„Ich will es bei Euch ohne Drogen“, Videopremiere Filmpalette Köln

2008
„black“, kjubh Kunstverein, Köln
„The shade of the dark is angry“, artfinder Galerie, Hamburg
„Die Gothaer Weltmaschine 2“ von Oliver Held und Roland Schappert, Neues Kunstforum, Köln

2007
„Eine Prinzessin darf niemals müde werden“, Galerie Martina Detterer, Frankfurt am Main
Konzerte u. a. „SOUNDS IM AUGE – NEONKLASSIK“, eine Veranstaltung der KGNM, Altes Pfandhaus Köln

2006
„Besprochene Bilder“, Kunstraum Marion Scharmann, Köln

2005
„Alleinunterhalter“, artfinder, Hamburg
1. Preis der Videonale 10 zusammen mit Michael Ebmeyer, Kunstmuseum Bonn

2004
Musikperformances und Konzerte

2003
„Sounds im Auge“ und „Mallorca“, Schaulager Dr. Harald Falckenberg und Art & Culture, Hamburg Harburg, Kat.

2002
„Mallorca. Schöne Bilder, nette Gedichte“, Thomas Rehbein Galerie, Köln

2001/2002
„Kunst als Revision“, hierzu „GOLDMEDIA Projekt“, Berlin

2000
„Mord im Hochformat“, Pavillon Schloss Molsberg
„Abschied“ mit den Videos „Ehrenstr. (1)“ und „86-00“, Thomas Rehbein Galerie, Köln
Projekte „Comic im Styrohaus“ und „artvideo-stills“, art cologne, Köln

Group Exhibitions (since 00)

2017
ANA DIA, Raphael Brunk & Roland Schappert, Honda, Köln
MIXED PICKLES, Ruttkowski;68 Galerie, Köln
Karin Sander: ZEIGEN. Eine Audiotour durch die Sammlung der GfZK Leipzig

2016
„DRAMA QUEENS, Die inszenierte Sammlung“, Museum Morsbroich, Leverkusen

2015
„Faces“, Galerie Braun-Falco, München
„RU SCHa“, Unikate von Roland Schappert und Grafiken von Ed Ruscha, Galerie Braun-Falco, München
„nach dem leben ohne zeit“, maria anisimowa, sevda chkoutova, julia jansen, enrico nagel, roland schappert, Galerie Martina Detterer, Frankfurt a. M.

2014
„PROOF IT!“, Druckgrafik im Spannungsfeld zeitgenössischer Kunst, Städtische Galerie Wolfsburg
„Heber, Kaminsky, Pitsou, Schappert“, Galerie Martina Detterer, Frankfurt a. M.

2013
„blau“, Galerie Martina Detterer, Frankfurt a. M.
„Im Zentrum der Kunst: Die Malerei“, Galerie der Spiegel, Köln

2012
„kleine formate“, Galerie Martina Detterer, Frankfurt a. M.
„ankommen sei gewarnt“, Roland Schappert und Frank Wunderlich, f14, Dresden
art cologne, Salon Verlag & Editionen, Köln

2011
„kleine formate“, Galerie Martina Detterer, Frankfurt a. M
„ACCROCHAGE… plus ein paar Favoriten“, Beck & Eggeling Galerie, Düsseldorf
„Jahresgaben und Sondereditionen 2011“, Verein für Original-Radierung, München
„Mike Paré/ Roland Schappert/ Sara van der Heide“, Anna Kustera Gallery, NYC
„GLÜCKLICHE KRIEGER“, artfinder Galerie, Hamburg
art cologne, Salon Verlag & Editionen, Köln

2010
„Schritt für Schritt ins Paradies“, Galerie K.U.B., Leipzig, kuratiert von Frank Wunderlich
„SAMPLE #3“, Videoarchiv Deutscher Künstlerbund, Berlin
„DIESER MANN SUCHT KEINE FRAU“, kuratiert von Claudio Wichert, at the Forgotten Bar Berlin on February 2nd, 2010, Berlin

2009
art cologne, Salon Verlag & Editionen, Köln
„Black to Black“, artfinder Galerie, Hamburg

2007
Video-Präsentationen u. a. Kunst Klub, Staatsgalerie Stuttgart
„Trans Video Express: Recent Video Art from Germany curated by John von Bergen“, Sara Meltzer Gallery, NYC
White Space, Zürich, kuratiert von Andreas Lorenschat

2006
„Auf eigene Art“, Thomas Mann Haus, München, kuratiert von Christoph Schreier, Kat.
Videopräsentationen u. a. zuviel tv, Berlin; Lyrik, Lesebühne Brüsseler Platz, Köln
„VIDEONALE Bonn, Presentations and video-selections“, Ernst Muzeum / Dorottya Gallery, Budapest
„40jahrevideokunst.de – was fehlt?“, Projektraum Deutscher Künstlerbund, Berlin
„summer in the city“, Galerie Martina Detterer, Frankfurt am Main
„figure ist out“, artfinder Galerie, Hamburg

2005
Konzerte und Performances mit Installationen u. a. in Kooperation mit Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg

2004
„Zeichnung vernetzt“, Städtische Galerie Delmenhorst, kuratiert von Barbara Alms, Kat.

2003
„Videos für den öffentlichen Rum“, Köln, Düsseldorf, Zürich
Soundprojekte

2002
„Die ersten Acht“, gezeigt wird Dokuinstallation zu „Mord im Hochformat“, Pavillon Schloss Molsberg, Galerie Walderdorff, Köln, Kat.
„Body Count“, pepperprojects, Berlin
„1. Poetryfim Festival Zebra“, gezeigt wird „Cover Version“, 1999/2001, LiteraturWERKstatt, Berlin
Teilnahme an Online Festivals u. a. „Violence“
„nicht weit von der wirklichkeit entfernt“, hartware medien kunst verein, Dortmund, mit Video „Ehrenstr. (1)“ und Fotodrucken
„Der Berg“, Kunstverein Heidelberg, Kat., mit virtuellem Poetry Video „Berggedicht“, Fotoplane, Lambda Chromes

2001
„Close up“, gezeigt wird das „TV Movie Projekt“ und „Farbraum-Fotos“, Kunstverein Hannover, Kat.
„Swiss-Reality“. Digitales Videoprojekt, kuratiert von R. Schappert, Schweizerische Botschaft, Berlin

2000
„PORTRAITARTIG: 16 Positionen. Zeichnungsausstellung kuratiert von R. Schappert“, Thomas Rehbein Galerie, Köln
„Videos“, gezeigt werden die Videos „MIMMI“, „Ich bin kein Freizeitalibi für Besserverdienende“, Galerie Giti Nourbakhsch, Berlin
„Close up“, gezeigt wird das „TV Movie Projekt“ und „Farbraum-Fotos“, Kunstverein Freiburg und Baselland, Kat., kuratiert von Stephan Berg und Andreas Baur

Ausstellungskataloge (Auswahl)

„UNDECIDABLE PROBLEMS“ MONOGRAFIE, Text von Emanuell Mir, 13 Abb., Kunstforum International, Bd. 242, Sept-Okt. 2016,

„DRAWINGS TO CRY FOR“, Zeichnungen 2010-2016, Softcover, 96 Seiten, Salon Verlag, Köln 2016, ISBN 978-3-89770-472-5

„SOMETIMES IT’S A PIPE“, in: CSR und Kultur, Hrsg. Vera Steinkellner, Sammelband, Springer Verlag, Berlin Heidelberg 2015, ISBN 978-3662-47758-8,

„KUNSTURTEIL“, Roland Schappert: Gastherausgeber, Autor und Künstler (Cover und Bildstrecke) des Kunstforum International Themenbandes Bd. 235, Köln 2015

„FÜRS ALL GENUG“, Werke aus der Sammlung der Städtischen Galerie Wolfsburg im Dialog mit Wandmalereien von Roland Schappert, Hardcover, 56 Seiten mit Texten von Susanne Pfleger und Marcus Körber, deutsch/engl., Distanz Verlag, Berlin 2015

„REISEFIBER“, Kat., Klappbroschur, 32 Seiten mit 25 Farbabbildungen und Text von Stefan Horsthemke, deutsch/engl., Salon Verlag, Köln 2013

„RE LOVE“, Kat., Hardcover, 64 Seiten mit 45 Farbabbildungen und Text von Gregor Jansen, deutsch/engl., Salon Verlag, Köln 2013

„Die Unverfügbarkeit des Abgebildeten“, Künstlerportrait von Roland Schappert mit 8 Abb. und Text von Christina Irrgang, Artist Kunstmagazin, Nr. 84, Bremen Aug.-Okt. 2010

„Noise of Cologne 1“, Mark e. V./A-Musik, CD-Sampler mit 17 Stücken unterschiedlicher Musiker, Köln 2010, mit „Ausgeludert“ von R. Schappert

„NO MAN’S LAND“, Kat., Hardcover, 64 Seiten, 45 Farbabbildungen und Texte von Andreas Bee und Thomas Wagner, deutsch/engl., Salon Verlag, Köln 2010

„REFLECT ME THE LIGHT“, Künstlerbuch, Hardcover, 96 Seiten, 113 Farbabbildungen und Texte von Stefanie Kreuzer, Annette Tietenberg, Thomas Wulffen und Arne Zerbst, deutsch/engl., Salon Verlag, Köln 2009

„KunstRäume I“, Die Sammlung der KfW Bankengruppe, Kat., Chorus-Verlag, Mainz 2007

Roland Schappert „America“, in Kooperation mit Ingo Sterner, Kat., Hrsg. Gerhard Theewen und Reiner Speck, Salon Verlag, Köln 2005

„POETRY KOOPERATIONEN. MIT GÄSTEN“, Kat., Texte: R. Schappert, Michael Ebmeyer, Dieter M. Gräf, Joachim Ody sowie Sabine Maria Schmidt, Salon Verlag, Köln 2003

„Zeichnung vernetzt“, Städtische Galerie Delmenhorst, Kat., 2004, Text u. a. von Rainer Schossig

„Der Berg“, Kunstverein Heidelberg, Kat., 2002, Text von Susanne Prinz und „Berggedicht“ sowie Essay von R. Schappert

„Roland Schappert: Umkehrung der Perspektive“, von Thomas Wulffen, in Kunstforum International, Bd. 155, Juni-Juli 2001

„Jahrbuch der Lyrik 2003“, C. H. Beck Verlag, München

„Close up“, Kunstverein Freiburg, Kunsthaus Baselland, Kat., Freiburg 2000

„TV Movie“, Thomas Rehbein Galerie, Klappfolder, Köln 1999, Texte: Barbara Hess, Rita Kersting

Kurzauswahl Bibliografie

DRAWINGS TO CRY FOR, Zeichnungen 2010-2016, Salon Verlag, Köln 2016, ISBN 978-3-89770-472-5

FÜRS ALL GENUG, 40 Jahre Städtische Galerie Wolfsburg im Dialog mit Wandmalereien von Roland Schappert, Distanz Verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-95476-098-5. (deutsch/engl.)

REISEFIBER, Katalog. Salon Verlag, Köln 2013 ISBN 978-3-89770-438-1. (deutsch/engl.)

RE LOVE, Katalog. Text von Gregor Jansen. Salon Verlag, Köln 2013, ISBN 978-3-89770-433-6. (deutsch/engl.)

NO MAN’S LAND, Katalog. Texte von Andreas Bee und Thomas Wagner. Salon Verlag, Köln 2010, ISBN 978-3-89770-365-0. (deutsch/engl.)

REFLEXT ME THE LIGHT, Künstlerbuch. Texte von Stefanie Kreuzer, Annette Tietenberg, Thomas Wulffen und Arne Zerbst. Salon Verlag, Köln, 2009, ISBN 978-3-89770-318-6. (deutsch/engl.)

AMERICA. Salon Verlag, Köln 2005, ISBN 3-932189-28-0.

POETRY KOOPERATIONEN mit Gästen, Künstlerbuch. Texte von Roland Schappert und Michael Ebmeyer, Dieter M. Gräf, Joachim Ody sowie Sabine Maria Schmidt. Salon Verlag, Köln 2003, ISBN 3-89770-202-9.