Colec­tive myth
Video — 2017
CAT Cologne

Rosalind Breen


Ros­alind Breen (Toron­to) machte ihren BFA an der Queen’s Uni­ver­si­ty (Kingston, ON)  und den MFA an der Rhode Island School of Design (Prov­i­dence, RI). Ihr Inter­esse gilt der Kon­struk­tion von Iden­tität, vom eige­nen Selb­stver­ständ­nis bis hin zur Beziehung zueinan­der. In diesem Zusam­men­hang befasst sie sich auch mit der Trans­for­ma­tion die wir per­ma­nent durch­laufen, indem wir mit anderen Men­schen, den Neuen Medi­en oder auch ein­fach mit unseren eige­nen Wün­schen und Sehn­sücht­en kon­fron­tiert wer­den.
In ihrem Film “Col­lec­tive Myth” set­zt sich Ros­alind Breen selb­st als Pro­jek­tions­fläche ein — und als Sinnbild für die kleinen, aber nagen­den, Her­aus­forderun­gen des All­t­ags. Am Beispiel ihrer kün­st­lerischen Tätigkeit find­en The­men wie schein­bar leere Rou­tine, Block­ade und Sinnkriesen, aber auch durch Recherche, Erken­nt­nis und Inspi­ra­tion gegebene Antrieb­skräfte ihren Platz.
Das The­ma des aus ihrem Res­i­den­zpro­jekt bei CAT Cologne her­vorge­gan­genen Films beschreibt sie als “impos­si­ble jour­ney” — die Unmöglichkeit­en, die man trotz aller Wider­stände täglich zu über­winden sucht.  Zur Erle­ichterung und Erheiterung fand sie hier­für eine über­aus spiel- und spaßvolle Form der Darstel­lung.
Ein “Green­suit” wurde zur Lein­wand, wobei bei im Bear­beitung­sprozess vorher
aufgenommene Szenen auf den Kör­p­er pro­jeziert wur­den. Die Per­son Ros­alind Breen wurde somit unsicht­bar.

I am an arche­type.
You are a mir­ror.
Togeth­er we are mythol­o­gy.