The Bal­lad Of She­maera
Mul­ti­me­dia Per­for­mance
Ex-Capi­tol The­ater Wor­ringer Platz

Roxxy Chaos


Rox­Xy Chaos ist ein Mul­ti­me­dia Per­for­mance Pro­jekt von Rosh Zee­ba & Joscha Hen­drix Ende.
Rosh Zee­ba studierte an der Hochschule für bildende Kün­ste in Ham­burg und ange­wandte The­ater­wis­senschaften in Gießen

The Ballad Of Shemaera

Wir erschaf­fen She­Maera. Die 200.000 Meter Frau. Ein Best-Of aller Fabel­we­sen, eine sub­ver­sive Ikone und schick­en sie auf ein epis­ches Aben­teuer gegen sich selb­st. Es geht um Revolte und Sicht­barkeit, fem­i­nis­tis­che Prothe­sen und queere Chaos-Iden­tität. Als Mis­chwe­sen, Trug­bilder, als Chimären ver­flüs­si­gen wir die Kör­per­panz­er.
Die Arbeit beschäftigt sich mit barock­en und exo­tis­chen Szenar­ien, die aus gesam­pel­tem und selb­st dazu gegeben­em Mate­r­i­al ( Stim­men, Kostüme, Bilder, Objek­te, Kör­p­er)  zusam­men­fügt sind . She­Maera ist aus dem Franken­stein Prinzip ent­standen.
Gegen­sät­zlich­es wird zusam­menge­bracht: The­atral­ität und Min­i­mal­is­mus, Zurück­hal­tung und Laut­stärke, Geheimhal­tung und Offen­le­gung, Präzi­sion und Chaos.
Mein Schw­er­punkt liegt im Bere­ich der Per­for­mance, wobei ich medi­enüber­greifend mit Video, Fotografie, Instal­la­tion und Sound arbeite, um meine Arbeit­en zu insze­nieren. Diese zirkulieren um iden­titäre Kon­struk­tio­nen und Dekon­struk­tio­nen, welche dem Kör­p­er durch Kör­per­sprache, Kör­pergesten und auch Kör­perin­sze­nierung — durch Klei­dung, Make-Up, (sym­bol­is­che) Acces­soires und Räume, in welch­er er einge­fügt wird – eingeschrieben wer­den. Neben dem Ein­studieren, Repro­duzieren und Fes­thal­ten von Posen geht es mir auch immer wieder darum, die daraus resul­tieren­den kul­turellen Ober­flächen zu verän­dern und offen zu leg­en. Damit ein­herge­hend entste­hen wiederum Zwis­chen­zo­nen, in welchen ein­deutige Festschrei­bun­gen auf­brechen und unvorherge­se­henen Kör­per­bildern und Kör­per­sprachen Platz machen.