FESTIVAL

Das Video- und Per­for­mance-Fes­ti­val Play wurde von den Ver­anstal­tern Galerie Falko Alexan­der (damals noch Galerie amper­sand) und CAT Cologne 2013 mit der Zielset­zung gegrün­det die regionale Video/Per­for­mance-Kun­st­szene mit dem Schw­er­punkt Köln/Düsseldorf zu stärken und dieser ein Ausstel­lungs­fo­rum zu bieten. Das Fes­ti­val find­et als Bien­nale alle zwei Jahre unter ver­schiede­nen Schw­er­punk­t­set­zun­gen statt.  Der Fes­ti­val-Titel „Play“ ver­weist in sein­er Mehrfachbe­deu­tung ein­er­seits auf die Play-Taste der Video-Abspiel­geräte ander­er­seits aber auch auf das The­ater­stück, welch­es das geneal­o­gis­che Bindeglied zwis­chen Video- und Per­for­mancekun­st darstellt. Zudem ver­ste­ht sich „Play“ auch als Auf­forderung zum Spie­len und somit als gen­reüber­greifend­er kün­st­lerisch­er Imper­a­tiv.
Der Schw­er­punkt der Künstler*innen-Auswahl liegt auf regionalen Posi­tio­nen, die jedoch durch über­re­gionale Beiträge ergänzt wer­den, sofern über die Künstler*innen oder die Arbeit ein Bezug zur Region erkennbar wird. Ziel ist es hier­bei die Düs­sel­dor­fer und Köl­ner Video/Per­for­mance-Kun­st­szene näher zusam­men­zubrin­gen und stärk­er zu ver­net­zen.  Das Rhein­land, ins­beson­dere Köln und Düs­sel­dorf spiel­ten für die Entwick­lung der Video- und auch Per­for­mance-Kun­st eine bedeu­tende Rolle. Künstler*innen wie Ulrike Rosen­bach, Nam June Paik, Mar­cel Oden­bach und Klaus von Bruch waren Anfang der 70er Jahre in der Region aktiv und wur­den in Köl­ner und Düs­sel­dor­fer Gale­rien aus­gestellt. Die enorme Bedeu­tung des Rhein­lands für die Entwick­lung dieser Kun­st­for­men ist außer­halb der Kun­st­szene jedoch kaum bekan­nt. Eine Stärkung der regionalen Video/Per­for­mance-Kun­st­szene soll auch dazu führen, das Bewusst­sein stärk­er auf die regionale Tra­di­tion im Bere­ich der Entwick­lung der Neuen Medi­en zu lenken.